kleines Update

By , July 29, 2009 2:32 pm
Es wurde mal wieder Zeit für ein kleines Update. Diesmal ohne Bilder. Das Unterteil der Kabine ist nun komplett mit Alu-Riffelblech verkleidet und die Auflage des Hardtops auf der Pritsche hat eine 3mm starke Gummischicht bekommen. An sich ist Aluminium ja ein recht dankbar zu verarbeitendes Material. Lässt sich super sägen, feilen, flexen und was weiß ich nicht noch alles. Allerdings hat es auch seine Tücken. Ich meine jetzt außer Alu-Schweißen. Den Übergang zwischen Rückwand und der Unterseite des Alkoven Sollte ein Alu-Winkelprofil bilden. Damit wir nicht mehrere Kubikmeter Sikaflex verarbeiten müssen um das dicht zu bekommen kam ich auf die Idee mit Hilfe einer Flex das Riffelblech im Bereich des Winkels von seinen Riffeln zu befreien. Das Blech wurde durch das Flexen warm. Ja, es wurde warm nicht heiß. Die eine Kante um ein paar Grad zu erwärmen, langte allerdings schon, das Blech auf die Idee zu bringen, sich erst mal anständig zu verziehen. Folge dessen war die Montage des Verbindungswinkels eine durchaus spannende Tätigkeit. Aber dank der Überzeugungskraft 6mm starker Nieten und unserm starken Willen, jetzt um keinen Preis aufzugeben, ließ sich dann doch noch alles richten. Jetzt fehlt noch die Tür und – wer hätte das gedacht – das Dach. Für das Aufmaß für die Tür müssen wir die Kiste jetzt erst mal auf das Auto schrauben. Mit etwas Glück können wir doch noch dieses Jahr bei schönem Wetter in der Kiste schlafen.

Dach 01

By , July 8, 2009 11:01 am
So langsam nimmt alles Formen an. Das Dach ist schon mal provisorisch montiert und die Gasdruckfedern verrichten ihren Dienst. Die Gasdruckfedern hatte ich zuvor am Computer simuliert. So hundert Prozent war ich mir da nie sicher, dass das Computer-Modell, das ich baute auch wirklich stimmt. Habe zwar fleißig mit den Werten herumgespielt und die Ergebnisse waren auch immer plausibel, aber ein leicht ungutes Gefühl in der Magengegend blieb immer. Gestern jedenfalls haben wir die Dinger montiert und sie arbeiten wie erwartet. Ohne Dachhaut kann ich mit meinen 80 KG das Dach gerade so schließen. Da ist auf jeden Fall noch genügend Luft für die Dachhaut und noch reichlich Dachgepäck. Was jetzt noch fehlt ist die Dachhaut, das ein oder andere Blech am Unterteil und die Tür. Die beiden letzten Punkte werden wir am Wochenende in Angriff nehmen.

“Franken-“taxi

By , July 6, 2009 8:33 pm
Ganz in Anlehnung an das legendäre "Buschtaxi" haben wir am Wochenende unseren Lux auch mal funktionell eingeweiht. Getestet wurden Bequemlichkeit sowie Hilfsbereitschaft. Als erstes wurde die Bequemlichkeit des Lux getestet. Direkt nach unserer Ankunft an einem der vielen schönen Kletterfelsen im Frankenjura wollten wir noch etwas die Sonne genießen, bevor es an den Fels ging. Da der Boden aufgrund der starken Gewitter der Vortage aufgeweicht war, legten wir unsere Matratze auf die Pritsche und stellten fest, dass es dort so bequem ist, dass man wohl auch unter freiem Himmel ohne Aufbau nächtigen könnte. Gesagt getan, wir beschlossen also, abends kein Zelt aufzubauen, sondern einfach nur samt Matratze auf der Pritsche zu schlafen. Wir zogen diese Idee trotz Nebels durch, schliefen ziemlich gut und verbrachten somit quasi die erste Nacht überhaupt "in" unserem Gefährt. Bin mal gespannt, wieviele Nächte noch folgen werden und was uns dabei so alles erwartet. Von Nachteil war lediglich die Breite der Matratze, die leider viel zu schmal war. Aber hier machen wir uns keine Gedanken, im fertigen Hardtop haben wir dann ja eine Liegefläche von 150 x 210 cm. Die Hilfsbereitschaft des Lux zeigte sich abends auf dem Weg zurück zum Campingplatz. Auf der engen Straße hielt uns eine größere Gruppe an und bat um einen "Lift", den wir gerne gewährten. Schnell sprangen 'ne handvoll Leute auf und das "Franken-"taxi brachte uns alle trotz Schlamm und Matsch sicher zur Schlafstelle. Am Ende stellt sich sogar heraus, dass unsere Mitfahrer auch zur Gruppe gehörten, mit der wir da waren. Fazit: Unser "Ross" wird immer mehr zum freundlichen Reisebegleiter und mit jedem Tag wächst die Vorfreude auf all das, was da noch kommen mag.

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