weg!

By , October 24, 2009 1:02 am

In ungefähr fünf Stunden sind wir erst mal mit dem Rohbau gen Spanien unterwegs!

Von innen

By , October 21, 2009 1:23 pm

Da die Kiste so langsam von aussen fertig wird, machen wir uns gerade Gedanken über den Innenausbau. Am Anfang hatte ich die Idee, alles nur als Hardtop zu realisieren und dann den Innenausbau in die Pritsche zu betten. Also nicht mit der Kiste verbinden. Es waren zwei Dinge, die uns von einer Absetztkabine abhielten. Erstens das höhere Gewicht und zweitens geht Stauraum verloren, weil der Boden um die Radkästen und die Verengung der Pritsche im Bereich der Klappe herum gebaut werden muss.
Der derzeitige Plan liegt irgendwo zwischen Absetztkabine und Hardtop. Wir werden die Möbel nun doch fest mit der Kabine verbinden aber das gesamte Volumen der Pritsche nutzen. Zum Einen ist diese Konstruktion leichter, zum Anderen ist so viel schneller alles von der Pritsche demontiert. Der Nachteil ist, dass man die Abgesetzte Kabine nicht betreten kann – das würde sie nicht aushalten. Ist für uns aber nicht weiter tragisch – hatten wir eh nicht vor.
Wir wollen eine Art U in Höhe der Pritsche machen, auf eine Seite werden Schränke gebaut, die andern beiden Seiten dienen als Stauraum und Sitzfläche. Der Boden wird aus zwei Teilen bestehen. Die Teile sollen sich dann getrennt anheben und auf zwei kleine Schienen legen lassen. So hätten sie dann das Niveau der Sitzfläche und wir könnten zu zweit auch bei geschlossenem Dach schlafen. Wenn es denn mal Stürmt oder man von aussen nicht unbedingt erraten können soll, das da jemand drin schläft.
Getragen werden soll das U von 30 mm Vierkant-Alurohr. Für die Sitzflächen sollte sich eine dünne Birke-Multiplex Platte eignen, für die mechanisch nicht so stark beanspruchten Flächen beschichtetes Pappel-Sperrholz. Farblich wird es eine Mischung aus glatten, hellen Flächen, dunklem Holz und grauen Wänden und Decke. Zur besseren Vorstellung habe ich das mal visualisiert.

Dünne Wände

By , October 14, 2009 8:08 pm

So zu drei viertel ist das Zelt jetzt montiert. Ganz vorn habe ich beim Nähen einen kleinen Fehler gemacht. Da muss ich noch mal ran. Alles in allem sitzt es gar nicht so schlecht. Die Seite die ich zu letzt montierte natürlich ein wenig besser als die, mit der ich begann.

Die Aufnahme für die Zeltstoffwand

By , October 12, 2009 3:03 pm

Um den Zeltstoff mit der Kiste zu verbinden mussten wir uns noch ein paar Detaillösungen einfallen lassen. Oben am Klappdach sollte das nicht sonderlich kompliziert werden. Den Stoff können wir da einfach innen mit einer Leiste festschrauben. Unten sieht das ein wenig anders aus. Der Stoff soll nicht nur fest sein – das Wasser muss auch nach aussen ablaufen. Also haben wir innen ein L-förmiges Profil verklebt. Ein passendes Profil habe ich nirgends finden können und so sägten wir es aus den Vollen. Ich stand ziemlich lange an der Kreissäge. In der Regel mache ich die Absaugung beim Sägen von Alu nicht an – fällt ja nicht so viel Span an. In der Regel. Bei den Profilen war das einwenig anders. Nach dem Sägen habe ich unglaubliche drei Eimer voll Aluspäne von Hand aus der Säge geschaufelt.
In die Profile kamen dann ganz viel Löscher mit M4 Gewinden und ein Velcroband wurde aufgeklebt. Der Stoff wird dann per Velcro fixiert, und mit einem dünnen aufgeschraubten Streifen Alublech gesichert.

Nähen und Fluchen

By , October 7, 2009 4:15 pm

Nach dreieinhalb Tagen Schneiden, Nähen, wieder Auftrennen, Fluchen, Kleben, in die Ecke Schmeissen, und noch mal Nähen ist die Zeltwand aus Airtex (fast) fertig. In Grau mit großen Fenstern mit Moskitonetzen auf jeder Seite. Das Material für die Montage an der Kiste ist auch schon weitgehend vorbereitet. Im Wohnzimmer sieht es aus, als wäre ein Überseecontainer mit Nähereiabfällen geplatzt. Neben sechs laufenden Metern Airtex verbrauchten wir noch eine unvorstellbare Menge an Klebeband (klebt auf Airtex nur marginal), Kaffee, Geschäumte Milch und 2 Flaschen spanischen Rotwein. Das Moskitonetz, das wir uns bestellt haben wanderte nach einer kurzen Begutachtung in den Mülleimer (der gerade überquillt) und ich opferte mein altes Moskitonetz, das ich bis jetzt beim Reisen gerne mal über das Bett hängte.
Als das Material für die Zeltwand ankam und vor mir im Wohnzimmer lag fühlte ich mich irgendwie an den Tag erinnert, an dem wir begonnen haben die Kiste zu bauen und vor einem Bündel Aluminium Vierkantrohren abends in der Werkstatt standen.
Bin jetzt sehr gespannt, wie glatt oder verkrumpelt es denn montiert aussehen wird.

Regen

By , October 7, 2009 11:24 am

Regen

Nach dem annähernd perfektem Altweibersommer hat es mal wieder so richtig geregnet. Nicht wirklich schön – aber jetzt weiß ich endlich wie dicht das Dach oder besser die Dachluke ist.
Nun gut, sie ist fast gänzlich dicht. Ja ich weiß, klingt verdammt nach Marketing. In Wirklichkeit gibt es noch eine Stelle, wo das Wasser einen Weg nach innen findet. Zwar nur extrem wenig Wasser – aber eben Wasser und das innen. Das sollte aber nicht sonderlich schwierig in den Griff zu bekommen sein. Wenn ich das nächste mal mich und meine Umwelt mit Sika einsaue, lege ich noch zwei Fugen und dann sollte das Wasser keinen Weg mehr nach innen finden.
Wir sind übrigens gerade am Nähen der Zeltwände für das Klappdach. Ich entwickle gerade eine besondere Beziehung zu Reissverschlüssen – und es ist keine Liebesbeziehung!

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