Zweiter Gipfel

By , July 14, 2011 3:22 pm

Nachdem wir mal wieder festgestellt haben, das Wandern des Wanderns Willen nicht unser Ding ist, haben wir einen zweiten Gipfel in Angriff genommen: den westlichen Parzinnentum in den Lechtaler Alpen. Diesmal kletternder Weise. Gut, es waren auch über 1000 Höhenmeter, die wir zu Fuss überwinden mussten, nur diesmal konnten wir die Lauferei auf drei Tage aufteilen. Nachmittags 800 Hm zur Steinseehütte aufsteigen, am nächsten Tag eine Stunde zum Wandfuss laufen und dann herrliche Kletterei in rauem Kalk. Es gibt drei Wege auf den Gipfel: den Normalweg, der obwohl nie schwerer als drei der bestgesicherte Weg auf den Gipfel ist, und zwei Wege im 5. Grad. Wir haben uns für die „Gusta“ entschieden. Laut unserem Topo die erste Seillänge 5- und alle anderen leichter, laut des Topos der Hütte, die vorletzten zwei Seillängen 5. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die Route ist ganz vernünftig abgesichert, wenn man einen Haken braucht ist auch einer da, wenn man keinen braucht gibt es keinen. Der Abstieg ist deutlich abenteuerlicher als die Kletterei. Erst seilfrei im Dreiergelände recht ausgesetzt ein Stückchen abkletten, dann an einem eher lockerem Stahlseil einen steile Schuttrinne hinunter bis zum Wandfuss.

Das Hoch- und Runterlaufen war mit ganz grossem Abstand das Anstrengendste an der Unternehmung und wir gehen jetzt erst mal Boulden im Val di Mello und dann erst wieder längere Routen in den Südalpen, da wo die Wände direkt neben der Strasse beginnen.

 

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