Klettern im Kosovo / Rock Climbing In Kosovo

By , September 23, 2011 9:24 pm

Nach ein paar Tagen in Prizren fuhren wir in nach Peja, um uns mal die Klettermöglichkeiten im Kosovo genauer anzuschauen. In Peja trafen wir uns erst mit Vyrtyt und Haki, die uns bei einem Kaffee verrieten, wo in etwa die Sektoren liegen. Direkt danach fuhren wir mit dem Auto in die Rugowa-Schlucht. Die meisten Sektoren liegen mehr oder weniger direkt an der Straße, zwei etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde entlang einer Piste von der Straße entfernt.

Leider gibt es für dieses Gebiet überhaupt kein Topo. Lediglich eine Karte, auf der man die Lage der Sektoren erahnen kann. Da auch keine Routennamen oder Bewertungen angeschrieben sind, dachte ich mir, dass ich dann auch gleich Neues erschließen kann. So tingelten wir den nächsten Tag recht lange durch die Gegend und schauten uns Fels an. Davon gibt es in dieser Schlucht reichlich. Hauptsächlich grauer Kalk, mit kleinen Leisten oder Rissen. Als ich dann eine schöne Linie entdeckt hatte, und mir auch recht einfach ein Toprope reinhängen konnte, rannte beim Putzen der Route ein aufgebrachter Skorpion vor meiner Nase herum – ich hatte wohl seine Behausung zerstört – und verschwand dann in dem Riss, in dem meine Hand klemmte. Recht spontan habe ich mich dann dazu entschlossen, diese Linie doch nicht einzubohren. Um ehrlich zu sein, hatte ich echt Schiss vor dem kleinen schwarzen Insekt und keine allzu große Lust, meine Hände noch mal in dem Riss zu versenken.

Wir aßen dann noch zu Abend und fuhren erst mal zurück nach Prizren, wo wir noch mal anständig gegessen und getrunken haben, bevor es zurück nach Albanien ging.

 

After a few days in Prizren we went to Peja to take a closer loot at rock climbing in Kosovo. In Peja we met Vyrtyt and Haki who gave us during a coffee a short update, where to find the climbing sectors in Rugova Valley. Later we went up the canyon by car. Most of the sectors are more or less close to the street and another two you could reach by a 30 to 45 minutes drive with a 4×4. There is no topo at all for this area – only a map that roughly shows the location of the sectors. As the route names or grades aren’t written on the crags neither I came up with the idea to bolt a new line. The next day we sneaked around and watched out for promising looking lines. There is lot of rock. Mostly grey limestone with small crimps or cracks. I found a well looking line where it was easy to put a tope rope in. While cleaning this line suddenly a black scorpion appeared -I think I destroyed his home. It ran around in rage in front of my nose and disappeared in the crack where my hands where in. Spontaneous I decided not to bolt this route. To be honest I was scared of the little black insect and my motivation to put my hand in this crack was completely gone.

Later we had dinner and then we drove back to Prizren, where we enjoyed good food and drinks again, before we went back to Albania.

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