Merry X-Mas and Happy New Year

By , December 25, 2011 6:56 pm

Dear all,

We wish you merry x-Mas and an exciting, healthy and perfect year 2012.

We have currently set up our camp at a beach in the South of Valencia, are enjoying the nice Spanish sun and have done our review of an exciting year 2011.

Since we’ve left Germany in July, we have visited 13 countries, got a new travel partner – our dog Blacky -, organized some financial funds in Germany, have driven more than 15.00o km and are still not tired of travelling.

Our first part of the journey led us via Italy and Austria to the western Balkans which were supposed to be a quite interesting area:

Slowenia: We really liked it there. We did some nice rock-climbing in Kotecnik and Osp, discovered some caves and enjoyed nice drinks in the city center of Ljubjana.

Croatia: Peak of the summer and high season – we think this combination isn’t the perfect one to visit Croatia. But we really enjoyed the islands Rab & Hvar and we met nice people in Paklenica, with whom we travelled to a quite unknwn travel destination.

Albania: You cross the border and you’ll find yourself in another world. If you would like to describe it, many people would say “It’s like Asia / Latin America!”. Wild mountain ranges which you only can reach via unpaved and bumpy roads – the intermediate speed is around 10 km/h. Albanian hosts one of the most beautiful ferry rides in the world. There are tons of rock which let the climber’s heard speed up. We’ve met great people there – Albanians, Austrians and Suiss – and found our dog Blacky in the only existing animal shelter over there – Thanks, Maria, for your power and engagement towards the situation of abimals in Albania!!! Albania also became our homebase for trips to the Kosovo, Macedonia and Greece.

Kosovo: It seems to be the cheapest country where you can pay in Euro. We went rock climbing in a natural park close to Peja and stayed a few days in Prizren. When you travel from Albania to Kosovo a sign on the Albania side just says “Good Luck”. The Kosovo actually has surprised us in a positive way, but we think that Prizren doesn’t count for the whole country.

Macedonia: Somehow Macedonia didn’t want us to climb its rocks. We tried it twice, but thunderstorms made climbing impossible. But we learnt a lot about the country while spending interesting hours in conversations with the different Macedonian populations. Skopje, Demir Kaija, the Mavrovo Valley and Lake Ohrid are definitely worth a visit. The most interesting thing we exprrienced in Kosovo and Macedonia was the Balkan interpretation of the Islam. We’ve seen girls in mini skirts, in the bars girls and boys are enjoying alcoholic drinks and in a few regions they even eat pork meat. Extremism seems to be a foreign term to them and we really hope that this will stay like it is in the upcoming decades! And now the second part of our journey has started a week ago and we are in Spain. Before that Jörg spent six weeks in Germany to raise some funds for our trip and Kris stayed in Sicily and enjoyed nice weather, rocks and the small dog there.

Unfortunately, we couldn’t follow the initial plan as the Greek border was closed in October for ten days and we couldn’t go down to Kalymnos. Instead of heading to Kalymnos we took a ferry from Albania to Italy. Sorry, Peter, that we didn’t made it. We really hope that you had a great time on Kalymnos.

And last but not least we would like to thank all those people who supported us during the last year – especially our parents and closest friends -, furthermore we thank all our sleeping possibilities – Caro, Katja, Stefano, Albina, Remzi, Rino, Preparim, Alex & Christina-, all our travel- and climbing partners – Dani & Tobi, Gebi & Kathrin, Peter, Sara & Roland, Judith & Bruno, Stefan, Christoph, Ruben, Alex – and we would like to thank all of those, we met during our trip and who made this trip very special to us

Again, enjoy the X-Mas time and have a great start into the next year!

Jörg & Kristina

Jean-Sébastien Gröber liked this post

“Fliegende Ameisen” und Kuhdiebe

By , August 8, 2011 3:45 pm

Gestern Abend wurden unser Kabinendach als Liebesnest hunderter fliegender Ameisen genutzt. Was zuerst aussah, wie ein Kampf zwischen zwei Ameisenvölkern, stellte sich nach etwas Recherche als Liebesspiel der staatenlosen jungen Königinnen mit den nur für diesen einen Flug geborenen Männchen heraus. Wir fanden es unheimlich, haben uns doch am Abend zuvor ein paar dieser fliegender Viecher ziemlich den Abend vermiest und uns ein paar üble Bisse zugefügt. So entschieden wir uns, den superschönen Schlafplatz zu verlassen und weiter unten im Tal zu schlafen. Wir parkten neben einer Kuhweide und setzten unser Abendessen fort. Die Ruhe war auch hier von kurzer Dauer, da der Besitzer der Kühe uns für Kuhdiebe hielt. Zum Glück konnten wir ihn aber davon überzeugen, das eine Kuh nicht in unsere Behausung passt und wir auch nur friedliche Reisende sind. Nun genießen wir gerade einen leckeren Spritz in Ljubljana und werden heute Abend mal in Richtung Adria aufbrechen.

Stephanie Ha liked this post

Unsere Kabine im Test…

By , April 22, 2010 12:02 am

Über Ostern waren wir die Kabine testen. Nach einem Werkstatt-Tag ging es nachts um halb eins mit unserem Rohbau los in Richtung Spanien! Nach ca. 17 Stunden Fahrt erreichten wir unser Zwischenziel – Sinsat sollte es werden, da man dort in den nördlichen Pyrenäen angeblich gut klettern könne. Wir erreichten unser Ziel, aber die ersten beiden Campingplätze, die wir angefahren haben, waren geschlossen. Beim dritten Campingplatz hatten wir Glück. Der hatte zwar auch offiziell zu, aber für verstreute Reisende in den Osterwochen eine Notlösung parat. Warmes Wasser und Toiletten mussten sich zwar beide Geschlechter teilen, aber für 8,10 EUR die Nacht war das schon absolut akzeptabel. Die erste Nacht auf der Reise war jedoch schrecklich. Ich war krank – Fieber & Husten -, es hatte max. 5°C und regnete in Strömen. So erkannten wir schon am ersten Tag die undichten Stellen am Zelt – klar, wir hatten ja noch keinen Nahtdichter auf den Nähten -, am Dach sowie in den hineren Ecken der Kabine. Nach einer unruhigen Nacht ging es am nächsten Tag bei Regen und Schneefall über die Pyrenäen. Die Nacht und das Wetter spiegelte auch unsere Stimmung wieder. Irgendwie habe ich mir den Anfang unseres Urlaubes anders vorgestellt.
Erst am dritten Tag wurde es ruhiger. Wir schlugen unser Quartier in Saderness auf. Ein Campingplatz, ein Hostal mit Bar und eine Kirche – mehr gab’s in Saderness nicht. Aber wir fühlten uns wohl, gingen Klettern, dichteten unser Nähte ab und bei den anderen undichten Stellen sollte Gewebeklebeband bis zu unserer Rückkehr aushelfen! Und, es sollte sich herausstellen, dass wir nun auch weiterem Regen trotzen konnten. So langsam gefiel mir dann auch das Leben in der Kiste. Und wir schliefen so gut wie lange nicht mehr.
Karfreitag zog es uns dann nach Barcelona, wo wir einen lieben Kletterkumpanen am Flughafen abholten. Es wartete auch unsere erste Nacht in einem “billigen” Hotel mit sehr gutem Restaurant auf uns. Danach waren wir um die Erkenntnis reicher, dass wir in Zukunft doch lieber im Auto schlafen, bevor wir in schmuddeligen Hotelzimmern und auf schlechten Matratzen nächtigen. Leider konnten wir erst am Abend des nächsten Tages wieder in die “Montsec”-Region nördlich von Lleida aufbrechen, da sich noch ein Überraschungsgast angekündigt hatte. Gegen 23:00 Uhr kamen wir dann nach einer abenteuerlichen Fahrt in einer der wohl schönsten Ecken Spaniens an. Der Campingplatz glich zwar eher einer brasilianischen Farvela, aber die sanitären Anlagen und auch der Besitzer waren absolut in Ordnung. Hungrig begannen wir das Abendessen vorzubereiten. Jörg ist nun Meister am Benzinkocher und zauberte wieder leckere Pasta, die wir gemütlich aneinandergekuschelt zu viert in unserer Kabine am Rolltisch einnahmen. Und, oh Wunder, vier Leute finden gut Platz zum Essen in der Kabine, und es war sogar angenehm warm, obwohl es draußen regnete und doch ziemlich frisch war. Allerdings war uns das Wetter die nächsten Tage doch wieder wohlgesonnen, und wir verbrachten drei schöne Tage in dieser traumhaften Natur. Dann hieß es schon wieder Abschiednehmen von unserem Überraschungsgast, da diese bereits nach nur drei Tagen zurück nach Deutschland musste. Wir fuhren über Lleida nach Cornudella de Montsants, wo wir bei unseren lieben Wirten Doña Maria und Don Pere ein Appartment bezogen. Auch wenn die Tage in unserem Kistchen sehr schön waren, habe ich mich doch wieder über den großzügig bemessenen Platz in unserem Appartment gefreut. Nach weiteren vier Tagen am Fuße des Montsants und in der Nähe von Siurana ging es schon wieder gen Heimat. Wir stoppten wieder in Cubelles, genossen die letzten richtigen Tapas vor der Heimat, setzten unseren Kletterkumpanen wieder in Barcelona ab und fuhren gen Frankreich. Um 3:30 Uhr nachts suchten wir uns einen netten Stellplatz an einer abgelegenen Straße und schliefen die letzte Nacht in unserem “neuen” zu Hause bei bestem Sternenhimmel. Am nächsten Morgen waren wir überrascht, wie genial doch dieser Stellplatz war. Nachdem wir uns weitere 10 Stunden über Nationalstraßen durch Frankreich quälten, führte uns das Navi noch zu einem netten Lokal in Rouffach im Elsass. Danach ging’s heim.
Die beiden Osterwochen waren ein gelungener Test für unseren Kabinen-Rohbau. Die undichten Stellen im Dach und an den Ecken sind bereits abgedichtet und auch die Schrankwand ist nun eine Woche danach eingebaut! Jetzt fehlt noch die weitere Inneneinrichtung und -verkleidung sowie die Elektrik. Aber das schaffen wir auch noch.

Passo di Tremalzo…

By , August 15, 2009 11:36 am

Natürlich haben wir die letzten Wochen nicht nur damit verbracht, an unserer Kiste zu bauen. Wir haben auch unseren “Ross” mal durch richtiges Gelände fahren lassen. Da wir an meinem Geburtstag am Gardasee waren, wollten wir neben Klettern auch mal einen alten Alpenpass fahren. Unsere Wahl fiel auf den Passo di Tremalzo, einer alten Militärstraße, die von Vesio am Gardasee wegführt und bis nach Tremalzo geht! Angeblich handelt es sich bei diesem Pass um die zweitschwerste Kategorie (4-5) auf einer Skala von 1-5, die man in den Alpen fahren kann.

So zogen wir also frohen Mutes und bei super Wetter los und fuhren von Arco in Richtung Brescia. Nach ca. 10 km ging es vom Gardasee in Richtung Vesio durch ein sehr enge verwunschene Schlucht. Die touristische Straße war maximal 3 Meter breit. So wurde es an den wenigen Ausweichpunkten doch ziemlich eng und ohne gegenseitige Kommunikation war an ein Weiterkommen nicht zu denken! Durch die dichte Vegetation, den Bach und die hohen Steilwände, hatte man wirklich das Gefühl, dass man in einer anderen Welt war! Nach ca. 3 km öffnete sich die Schlucht wieder, und es ging weiter nach Vesio! Von dort fuhren wir dann in Richtung Südflanke des Tremalzopasses. Die Straße war zu Beginn noch asphaltiert, aber an der Abzweigung zum eigentlichen Pass änderte sich der Belag. Wir fuhren über eine “gut” befestigte Straße, deren Untergrund mal aus groben Pflastersteinen und die meiste Zeit aus Schotter bestand. In engen Serpentinen windet sich der Pass den Berg hinauf. Die Steigungen waren meistens moderat, Bodenwellen, die Breite der Straße, Tunnel und auch große Steine waren hier die größte Herausforderung.

Zu Beginn traute ich mich nicht, mich ans Steuer zu setzen. Das war auch gut so, denn ein ziemlich großer Felsbrocken versperrte die Weiterfahrt. Mein lieber Freund zirkelte das Auto knapp am Stein vorbei, wobei wir mit den Reifen doch knapp an den Abgrund kamen und die Motorhaube mal ziemlich frei in der Luft hing. Ich traute mich später dann ans Steuer und bezwang wohl mit den schwersten Part des Passes. Enge Serpentinen, die man nicht in einem Zug fahren konnte, sowie enge Tunnel, in denen die Decke zum Teil eingefallen war und hohe Bodenwellen in den Tunnelboden geschlagen hatten.

Wir trafen auf der ganzen Tour nur einen kleinen Toyota, der uns mit zwei freundlichen Italienern überholte, als wir an einem schönen Aussichtspunkt die Landschaft genossen. Wir haben uns sehr gewundert, dass die es geschafft haben, und es gab uns auch etwas Zuversicht, denn warum sollten wir mit unserem Geländewagen etwas nicht schaffen, was ein handelsüblicher Kleinwagen schafft. Wir wollen aber nicht wissen, wie oft der Unerboden Bodenkontakt hatte und wie sehr die Kupplung gelitten hat.

Auch kamen uns viele Mountain-Biker entgegen, die die einfach zu fahrende Nordflanke hochfuhren, um dann “downhill” an der Südflanke ihr Können zu beweisen.

Wir fanden die Tour Klasse und sind überzeugt, das wir mit “Ross” auch noch deutlich schwere Passagen meistern können!

“Franken-“taxi

By , July 6, 2009 8:33 pm

Ganz in Anlehnung an das legendäre “Buschtaxi” haben wir am Wochenende unseren Lux auch mal funktionell eingeweiht. Getestet wurden Bequemlichkeit sowie Hilfsbereitschaft.

Als erstes wurde die Bequemlichkeit des Lux getestet. Direkt nach unserer Ankunft an einem der vielen schönen Kletterfelsen im Frankenjura wollten wir noch etwas die Sonne genießen, bevor es an den Fels ging. Da der Boden aufgrund der starken Gewitter der Vortage aufgeweicht war, legten wir unsere Matratze auf die Pritsche und stellten fest, dass es dort so bequem ist, dass man wohl auch unter freiem Himmel ohne Aufbau nächtigen könnte. Gesagt getan, wir beschlossen also, abends kein Zelt aufzubauen, sondern einfach nur samt Matratze auf der Pritsche zu schlafen. Wir zogen diese Idee trotz Nebels durch, schliefen ziemlich gut und verbrachten somit quasi die erste Nacht überhaupt “in” unserem Gefährt. Bin mal gespannt, wieviele Nächte noch folgen werden und was uns dabei so alles erwartet. Von Nachteil war lediglich die Breite der Matratze, die leider viel zu schmal war. Aber hier machen wir uns keine Gedanken, im fertigen Hardtop haben wir dann ja eine Liegefläche von 150 x 210 cm.

Die Hilfsbereitschaft des Lux zeigte sich abends auf dem Weg zurück zum Campingplatz. Auf der engen Straße hielt uns eine größere Gruppe an und bat um einen “Lift”, den wir gerne gewährten. Schnell sprangen ‘ne handvoll Leute auf und das “Franken-“taxi brachte uns alle trotz Schlamm und Matsch sicher zur Schlafstelle. Am Ende stellt sich sogar heraus, dass unsere Mitfahrer auch zur Gruppe gehörten, mit der wir da waren.

Fazit: Unser “Ross” wird immer mehr zum freundlichen Reisebegleiter und mit jedem Tag wächst die Vorfreude auf all das, was da noch kommen mag.

Ruhe vor dem Sturm

By , June 23, 2009 11:35 pm

Die letzten Wochen waren eher ruhig in Sachen Kistenbau. Der Höhepunkt war wohl die vorläufige Befestigung des Dachrahmens am Rest des Aluminiumgestells.

Daher verbrachten wir die letzte Zeit viel mit Klettern und haben auf der “Abenteuer Allrad” in Bad Kissingen ein paar Eindrücke und Informationen zum Kistenbau, dem Reisen an sich, “Buschtaxi”-Stammtischen hier in der Region sowie so einige neue Ideen gewonnen. – Leider auch die Erkenntnis, dass “Ross” doch eher zu den Kleinwagen bei den Reisemobilen gehört.

Auch gab es in der letzten Woche einen kleinen Verlust hinzunehmen. Mein kleiner Zweitwagen hat leider beschlossen, mir die Dienste zu verweigern, und ich muss nun schauen, wie es weitergeht in Sachen “Fiesta”. Vielleicht können wir ja die Recaro-Sportsitze aus- und irgendwie in unseren Lux einbauen.

Aber nun ist hoffentlich bald Schluss mit der Warterei auf Angebote und Riffelbleche. Kann es kaum erwarten, endlich die Verkleidung des Rahmens zu beginnen und dann auch endlich dem ganzen ein festes Dach zu geben. Wenn wir uns hier das nächste Mal melden, hoffe ich, dass wir dann den Innenausbau beginnen können.

Das Material ist bestellt…

By , March 20, 2009 6:30 pm

Es sind nun schon wieder fast drei Wochen vergangen. Haben die drei Wochen eher krank und mit Besuch aus Brasilien verbracht, als viel am Auto zu machen!

Die Abdeckung ist somit immer noch nicht auf der Pritsche, aber zumindestens wissen wir, wo wir die Materialien herbekommen! Und unsere Wohnkabinenplanung hat sich nun auch leicht verändert. Es wird nun nicht mehr eine “Voll-Kabine” sondern ein Hardtop! Die letzte Änderung erfolgte dann morgens um 5:00 Uhr. Konnten beide nicht schlafen und fingen an zu diskutieren. Jetzt steht aber das Konstrukt und das Rohmaterial ist auch schon bestellt!

Nun müssen wir einfach mal die Hände aus den Taschen nehmen und mit dem Bau anfangen!

Und, es geht auch einfach…

By , March 1, 2009 12:39 am

Waren uns einig, dass eine Laderaumabdeckung her muss. Haben keine Lust, dauernd den Müll – der zum Glück bis jetzt noch nicht den Weg in die Pritsche gefunden hat – aus der Pritsche zu fischen, bei Regen ein Aquarium mit uns herumzufahren, zuviel für Benzin auszugeben und unser Gepäck ungeschützt herumzukutschieren.

Allerdings kosten diese Abdeckungen ab Werk ein Vermögen. Also, wollten wir hier selbst Hand anlegen. Aber wie, war uns nicht so ganz klar, und führte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten auch zu Uneinigkeit. Ein Import aus UK würde uns bei einer Abdeckung aus “Plane” um die 350 EUR kosten. Daher habe ich mich gefragt, ob wir uns den Stress wirklich machen sollen!

Also, fuhren wir in die Werkstatt von Jörg’s Vater und haben uns das Auto trotz starker Erkältung mal gründlich angeschaut. Beim Abbau der Laderaumwanne kamen noch ein paar “Gewinde” zum Vorschein und alles sollte plötzlich ziemlich einfach sein. Aluminiumwinkel wurden angelegt und schon eifrig geplant. Als dann die Laderaumwanne wieder in der Pritsche lag, kam plötzlich die zündende Idee. Warum extra bohren und einen großen Aufwand machen. Die Abdeckung soll doch nicht einbruchsicher sein sondern lediglich praktisch!

Und hier nun die Idee… Wir lassen eine LKW-Plane maßfertigen, nähen Klettbänder an die Plane und verkleben die Gegenstücke mit der Laderaumwanne, die wir mit den gefundenen vorgefertigten Gewinden, fester mit der Pritsche verbinden können. Die Plane befestigen wir an der Fahrerhausseite fest über Schrauben mit der Pritsche und den Rest “kletten” wir einfach über die Ladefläche. Sind nun mal gespannt, ob das ganze nun arg wackelt oder uns tatsächlich der genialste und kostengünstigste Einfall gekommen ist!

… und weiter geht’s …

By , February 16, 2009 4:03 pm

Die Spanier hielten Ihr Wort… Nur 7 Tage später hatten wir den gewünschten Kreditbetrag auf unserem Konto… Die Wartezeit war doch ziemlich Nerven aufreibend. Viele Gedanken schwirrten uns durch den Kopf: Sind wir nicht kreditwürdig? Ist die Bonität von “DINKS” in Zeiten der Wirtschaftskrise auch nichts mehr wert? Hatten wir uns übernommen? Wird alles so klappen, wie wir es uns vorgestellt haben? Denke, diese Liste hätte man bis ins unendliche treiben können…

Nach dem Wochenende war dann die Atmosphäre zwischen uns sehr angespannt. Und als wir es dienstags nicht mehr aushalten konnten, wollten wir das Konto checken, ob nicht schon ein Geldeingang zu verzeichnen war… Und es kam, wie es kommen musste. Wir hatten beide unsere PIN fürs Online Banking auf dem gemeinsamen Konto vergessen, was das Fass zum Überlaufen brachte.

Am nächsten Morgen habe ich dann mit Mithilfe eines freundlichen Mitarbeiters unserer Bank und gutem Zureden unser Konto wieder entsperren lassen. Die Freude war groß, der Kredit war bereits ausgezahlt. Die Streiterei am Vorabend umsonst. Noch am gleichen Tag überwiesen wir den Restbetrag an das Autohaus in Lüdinghausen… Die Versicherung hat Jörg dann klar gemacht… Nun brauchen wir nur noch die originalen Fahrzeugpapiere, dann geht’s zur Zulassungsstelle und spätestens in ‘ner Woche haben wir dann unser “Schätzchen”. Hoffen wir, dass die “Kauf-“Odysee dann endlich ein Ende hat und wir mit dem Kabinenaufbau etc. beginnen können.

Der Weg zum Lux…

comments Comments Off on Der Weg zum Lux…
By , February 4, 2009 10:05 pm

… war lang, steinig, spannend und auch aufregend.

Alles begann eigentlich vor nun mehr als einem Jahr, als sich zwei Leute trafen und ein gemeinsames Ziel hatten – Reisen. Die Welt entdecken, zu beklettern und einfach mal weg aus dem grauen deutschen Alltag.

Aber wie bereist man die Welt richtig? Mit einem Round-The-World-Ticket, wird jetzt der eine oder andere antworten. Aber das macht doch jeder, würden wir nach wie vor kontern. Nein, wenn schon Reisen, dann individuell, ohne Verpflichtungen, ohne Restriktionen und Termine, die es einzuhalten gilt.

Also, die Idee stand fest, und sogar die “Traumroute” wurde in einer Rotweinlaune unabhängig voneinander und doch sehr kompatibel zu Papier gebracht. Erst ein Beitrag auf einem Filmfestival über zwei Kanuten brachte die zündende Idee. Ein Auto muss her, wir befahren die Welt! Schnell stand fest, es soll ein Toyota Hilux Extra-Cab sein, da es für dieses Fahrzeug überall auf der Welt Ersatzteile gibt und der große Bruder als “Buschtaxi” durch die “Büsche” dieser Welt cruist.

Also, ab ins Internet, Foren gelesen, Autoseiten durchstöbert und sich einfach einmal schlau gemacht. Wir wollten einen Lux mit max. 100.000 km und nicht älter als 10 Jahre. So Fahrzeuge gab’s en masse, aber der Preis machte uns stutzig… So wenig Wertverfall kannten wir, die wir uralte Autos fahren, nicht. Und da waren natürlich auch Zweifel, wollen wir wirklich einen Pick-Up, können wir das alles stemmen… Eine Probefahrt beim Toyota-Händler im winterlichen Taunus, ein paar Diskussionen später und die geniale Idee der Bundesregierung, auf unsere alten Kisten eine Abwrackprämie zu zahlen, brachte uns zu dem Schluss, es kann auch ein neuer oder Jahreswagen sein!

Also machten wir uns auf die Suche… Und schon bald hatten wir einige Kandidaten zur Auswahl. Beim ersten zu lang gezögert – “Puff”, es ist uns einer zuvorgekommen. Den zweiten wollten wir uns anschauen und waren schon auf dem Weg ins Münsterland, als uns ein Angebot per Mobiltelefon auf der Autobahn erreichte. Wir zugesagt, umgedreht und statt Autos zu suchen, zu Freunden nach Köln, die uns nochmal in unserer Euphorie bestätigten und nützliche Tipps gaben. Dann die Ernüchterung, eine sehr geschäftstüchtige Dame aus dem ehemaligen Zonenrandgebiet sah in uns den Goldesel. Wir fanden es unverschämt und schauten uns erneut um… Ein Kölner Lux in metallic-schwarz hatte es uns angetan, den wir auch stante pede reservierten… Und dann, schon wieder Zweifel, sollten wir nicht doch nochmal im Münsterland anfragen? Gesagt getan, und Jörg rettete unseren neuen Lux vor den Franzosen…

Tja, jetzt haben wir einen “soligen” Lux in dunkelgrau-metallic… Auf den Fotos sieht er cool aus, aber wie bezahlen wir das Teil denn nun… Anzahlung war schnell getan – sind ja auch schon eifrig am Sparen -, aber woher den Rest nehmen… Dann stellten wir zu allem Überfluss auch noch fest, dass die Abwrackprämie nur für PKW der Klasse M1 gilt. Unser Lux Extra-Cab gehört aber als  LKW der Klasse N1 an. Kurzum, 2.500 EUR waren plötzlich mehr zu finanzieren. Aber was machte das schon, denn unsere erste Idee des Low-Budget-Lux-Kaufes hatten wir ja eh schon verworfen. Also, schnell im Internet recherchiert, ‘nen tollen Kredit zu guten Konditionen beantragt, um dann nach einer verlorenen Woche festzustellen, dass das angeschlagene amerikanische Kreditinstitut mangels Kernkapital keine Kredite mehr vergeben will. Als sich nach dem ersten Schock der Körper wieder auf sämtliche lebenserhaltenen Funktionen zurückbesinnte, kam ein entscheidender Tipp eines Kollegens: “Versucht’s mal bei den Spaniern.” Gesagt getan, einen Anruf, eine kurze Offenlegung unserer Vermögensverhältnisse im Internet und einem Folgetelefonat später, soll nun der bereits genehmigte Antrag auf dem Weg ins beschauliche Mannheim sein… Und das beste, keine Telefonwarteschleife – kein Call Center. Nun sind wir mal gespannt, ob wir tatsächlich, wie von der reizenden Dame angekündigt, in einer Woche das Geld auf unserem Konto haben…

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