Category: cabin

Sandblechhalter

By , June 14, 2010 9:02 pm
Nachdem wir günstig an Sandbleche gekommen sind, habe ich uns ein Paar Sandblechhalter gebastelt. Schön zum "Aufklappen" - so haben wir immer auch eine Bar mit an Board. Wenn die Kiste demnächst dann hoffentlich bald lackiert ist, können wir die Halter montieren.

Wasser

By , May 31, 2010 11:11 pm
Jetzt haben wir auch fließend Wasser. 30 Liter aus einem Kanister. 30 KG fühlen sich irgendwie schwerer an, als sie sich anhören.

Schlafen im Land des Jura-Kalks

By , May 31, 2010 10:57 pm

box

Picture 1 of 1

Vorzelt

By , May 20, 2010 3:50 pm
Ich mache mir schon eine ganze Weile Gedanken über ein Vorzelt. Ein wenig mehr (trockenen) Platz zu haben, bei so Wetterlagen, wie sie zum Beispiel gerade hier im Mai vorherrschen, ist sicher kein Fehler. Mit einer kurzen Kederschiene könnte es prima am aufgeklappten Dach befestigt werden. Und bei der Zeltwand-Nähaktion mit den runden Reissverschlüssen habe ich - zumindest gefühlt - genug Erfahrung gesammelt, um so ein Ding zu nähen. Nur diesmal ganz ohne Reissverschlüsse! Schnell auf- und abgebaut, leicht und stabil soll es werden. Nach langem rumprobieren am Computer kam ich dann auf ein Design mit drei Zeltstangen, die sich insgesamt dreifach kreuzen. Die Herausforderung hier liegt wohl eher darin, anständige Schnittmuster am Rechner hin zu bekommen. Werde wohl erst mal als proof of concept ein Modell im Maßstab 1:5 basteln.

vorzelt2

Picture 1 of 1

Jetzt neu: weniger Styrodur-Grün innen

By , May 19, 2010 11:02 pm

Strom

By , May 12, 2010 7:29 pm
Die Kabel sind verlegt!

Feuer und Wasser

By , May 3, 2010 11:22 am
So langsam lässt sich das Endprodukt erahnen. Es sind zwar immer noch ganz ganz viele kleine oder auch größere Baustellen – aber ein Ende ist so langsam abzusehen. Es ist alles verdammt nah an der Visualisierung beblieben. Aber mit dem Unterschied, dass wir statt eines zweiflammigen Spirituskochers eine kleine Spüle und Platz für einen kleinen Gaskocher eingebaut haben. Fließend Wasser und auch Abwasser ist eine feine Sache. Habe es zumindest in den Pyrenähen vermisst. Das rumhantieren mit einem Wasserkanister und das Feuchtbiotop, dass unweigerlich um das Auto herum entsteht muss auf Dauer nicht unbedingt sein. Also gibt es jetzt eine Schublade mit Spüle im Rolladenschrank. Was jetzt noch fehlt ist die Innenverkleidung der Wände und Decke, ein Haufen Gebastel mit Holzleisten in Ecken und um die Dachluke, Strom und Wasser. Ach ja, unten fehlt auch noch die Verkleidung mit dünnem Holz.

Unsere Kabine im Test…

By , April 22, 2010 12:02 am
Über Ostern waren wir die Kabine testen. Nach einem Werkstatt-Tag ging es nachts um halb eins mit unserem Rohbau los in Richtung Spanien! Nach ca. 17 Stunden Fahrt erreichten wir unser Zwischenziel - Sinsat sollte es werden, da man dort in den nördlichen Pyrenäen angeblich gut klettern könne. Wir erreichten unser Ziel, aber die ersten beiden Campingplätze, die wir angefahren haben, waren geschlossen. Beim dritten Campingplatz hatten wir Glück. Der hatte zwar auch offiziell zu, aber für verstreute Reisende in den Osterwochen eine Notlösung parat. Warmes Wasser und Toiletten mussten sich zwar beide Geschlechter teilen, aber für 8,10 EUR die Nacht war das schon absolut akzeptabel. Die erste Nacht auf der Reise war jedoch schrecklich. Ich war krank - Fieber & Husten -, es hatte max. 5°C und regnete in Strömen. So erkannten wir schon am ersten Tag die undichten Stellen am Zelt - klar, wir hatten ja noch keinen Nahtdichter auf den Nähten -, am Dach sowie in den hineren Ecken der Kabine. Nach einer unruhigen Nacht ging es am nächsten Tag bei Regen und Schneefall über die Pyrenäen. Die Nacht und das Wetter spiegelte auch unsere Stimmung wieder. Irgendwie habe ich mir den Anfang unseres Urlaubes anders vorgestellt. Erst am dritten Tag wurde es ruhiger. Wir schlugen unser Quartier in Saderness auf. Ein Campingplatz, ein Hostal mit Bar und eine Kirche - mehr gab's in Saderness nicht. Aber wir fühlten uns wohl, gingen Klettern, dichteten unser Nähte ab und bei den anderen undichten Stellen sollte Gewebeklebeband bis zu unserer Rückkehr aushelfen! Und, es sollte sich herausstellen, dass wir nun auch weiterem Regen trotzen konnten. So langsam gefiel mir dann auch das Leben in der Kiste. Und wir schliefen so gut wie lange nicht mehr. Karfreitag zog es uns dann nach Barcelona, wo wir einen lieben Kletterkumpanen am Flughafen abholten. Es wartete auch unsere erste Nacht in einem "billigen" Hotel mit sehr gutem Restaurant auf uns. Danach waren wir um die Erkenntnis reicher, dass wir in Zukunft doch lieber im Auto schlafen, bevor wir in schmuddeligen Hotelzimmern und auf schlechten Matratzen nächtigen. Leider konnten wir erst am Abend des nächsten Tages wieder in die "Montsec"-Region nördlich von Lleida aufbrechen, da sich noch ein Überraschungsgast angekündigt hatte. Gegen 23:00 Uhr kamen wir dann nach einer abenteuerlichen Fahrt in einer der wohl schönsten Ecken Spaniens an. Der Campingplatz glich zwar eher einer brasilianischen Farvela, aber die sanitären Anlagen und auch der Besitzer waren absolut in Ordnung. Hungrig begannen wir das Abendessen vorzubereiten. Jörg ist nun Meister am Benzinkocher und zauberte wieder leckere Pasta, die wir gemütlich aneinandergekuschelt zu viert in unserer Kabine am Rolltisch einnahmen. Und, oh Wunder, vier Leute finden gut Platz zum Essen in der Kabine, und es war sogar angenehm warm, obwohl es draußen regnete und doch ziemlich frisch war. Allerdings war uns das Wetter die nächsten Tage doch wieder wohlgesonnen, und wir verbrachten drei schöne Tage in dieser traumhaften Natur. Dann hieß es schon wieder Abschiednehmen von unserem Überraschungsgast, da diese bereits nach nur drei Tagen zurück nach Deutschland musste. Wir fuhren über Lleida nach Cornudella de Montsants, wo wir bei unseren lieben Wirten Doña Maria und Don Pere ein Appartment bezogen. Auch wenn die Tage in unserem Kistchen sehr schön waren, habe ich mich doch wieder über den großzügig bemessenen Platz in unserem Appartment gefreut. Nach weiteren vier Tagen am Fuße des Montsants und in der Nähe von Siurana ging es schon wieder gen Heimat. Wir stoppten wieder in Cubelles, genossen die letzten richtigen Tapas vor der Heimat, setzten unseren Kletterkumpanen wieder in Barcelona ab und fuhren gen Frankreich. Um 3:30 Uhr nachts suchten wir uns einen netten Stellplatz an einer abgelegenen Straße und schliefen die letzte Nacht in unserem "neuen" zu Hause bei bestem Sternenhimmel. Am nächsten Morgen waren wir überrascht, wie genial doch dieser Stellplatz war. Nachdem wir uns weitere 10 Stunden über Nationalstraßen durch Frankreich quälten, führte uns das Navi noch zu einem netten Lokal in Rouffach im Elsass. Danach ging's heim. Die beiden Osterwochen waren ein gelungener Test für unseren Kabinen-Rohbau. Die undichten Stellen im Dach und an den Ecken sind bereits abgedichtet und auch die Schrankwand ist nun eine Woche danach eingebaut! Jetzt fehlt noch die weitere Inneneinrichtung und -verkleidung sowie die Elektrik. Aber das schaffen wir auch noch.

Innen 1

By , March 10, 2010 2:01 pm
Da der Winter immer noch viel zu präsent ist um im Freien die Isolierung weiter zu verkleben, habe ich mich jetzt erstmal um die Möbel gekümmert. Möbel heisst zwei Sitzflächen/Klappen für den Stauraum und ein Schrank, der auf die rechte Seite kommt. Habe mich für 12 mm Birke Multiplex entschieden. Zum Teil weiss gerollt und die waagerechten Flächen dunkel gebeizt. Für die gebeizten Flächen habe ich anständig Lehrgeld zahlen müssen. Der erste Versuch mit Pulverbeize und Öl ging reichlich in die Hose (hätte ich mir auch denken können...). Also alles noch mal abschleifen, noch mal beizen und dann doch mit Bootslack lackieren. Hoffe nur, der stinkt nicht bis zum jüngsten Tag. Der Rohling für die geteilte Bodenplatte ist auch fertig. Er besteht aus einer 8 mm starken Siebdruckplatte, die mit Parkett beklebt wurde. Die Kanten werden dann noch wasserdicht in Aluminium eingefasst. Zweiteilig, weil sie sich später ohne großen Aufwand auf das Niveau der Sitzflächen bringen lassen sollen um so eine Not-Liegefläche zu bilden, falls es mal zu windig für das Klappdach sein sollte.

Die Tür

By , February 11, 2010 1:13 pm
Die Tür ist jetzt (fast) fertig. Isoliert, innen verkleidet und mit neuer Anlenkung der Gasdruckdämpfer funktioniert sie jetzt ohne Macken. Sie schließt mit einem satten Schlag, bleibt durch die Federn geschlossen und das Schloss lässt sich einfach bedienen. Oben ist Türseitig ein Dichtgummi verklebt, das später noch am Türrahmen verklebt wird. Bei Regen und offener Tür sollte dann nichts mehr durch den Spalt tropfen.

Panorama Theme by Themocracy