Category: Lux

Driving in Albania

By , September 6, 2011 2:43 pm

Auf der Strasse von Cerem zu einer grünen Grenze nach Montenegro.

 

Schicke Schuhe

By , April 3, 2011 1:08 pm

 

 

 

 

 

TÜV

By , June 30, 2010 4:10 pm

Der Dicke hat jetzt wieder TÜV. Eigentlich wollte ich erst die Kabine abnehmen, aber dann bin ich einfach mal mit zum TÜV gefahren und habe mal doof gefragt. Der Prüfer signalisierte mir, dass es ihm herzlich egal ist, was da auf der Ladefläche geladen ist und so sparte ich mir die Arbeit das Kistchen abzunehmen und dann wieder draufzuschrauben. Schön so.

Sandblechhalter

By , June 14, 2010 9:02 pm

Nachdem wir günstig an Sandbleche gekommen sind, habe ich uns ein Paar Sandblechhalter gebastelt. Schön zum “Aufklappen” – so haben wir immer auch eine Bar mit an Board. Wenn die Kiste demnächst dann hoffentlich bald lackiert ist, können wir die Halter montieren.

Passo di Tremalzo…

By , August 15, 2009 11:36 am

Natürlich haben wir die letzten Wochen nicht nur damit verbracht, an unserer Kiste zu bauen. Wir haben auch unseren “Ross” mal durch richtiges Gelände fahren lassen. Da wir an meinem Geburtstag am Gardasee waren, wollten wir neben Klettern auch mal einen alten Alpenpass fahren. Unsere Wahl fiel auf den Passo di Tremalzo, einer alten Militärstraße, die von Vesio am Gardasee wegführt und bis nach Tremalzo geht! Angeblich handelt es sich bei diesem Pass um die zweitschwerste Kategorie (4-5) auf einer Skala von 1-5, die man in den Alpen fahren kann.

So zogen wir also frohen Mutes und bei super Wetter los und fuhren von Arco in Richtung Brescia. Nach ca. 10 km ging es vom Gardasee in Richtung Vesio durch ein sehr enge verwunschene Schlucht. Die touristische Straße war maximal 3 Meter breit. So wurde es an den wenigen Ausweichpunkten doch ziemlich eng und ohne gegenseitige Kommunikation war an ein Weiterkommen nicht zu denken! Durch die dichte Vegetation, den Bach und die hohen Steilwände, hatte man wirklich das Gefühl, dass man in einer anderen Welt war! Nach ca. 3 km öffnete sich die Schlucht wieder, und es ging weiter nach Vesio! Von dort fuhren wir dann in Richtung Südflanke des Tremalzopasses. Die Straße war zu Beginn noch asphaltiert, aber an der Abzweigung zum eigentlichen Pass änderte sich der Belag. Wir fuhren über eine “gut” befestigte Straße, deren Untergrund mal aus groben Pflastersteinen und die meiste Zeit aus Schotter bestand. In engen Serpentinen windet sich der Pass den Berg hinauf. Die Steigungen waren meistens moderat, Bodenwellen, die Breite der Straße, Tunnel und auch große Steine waren hier die größte Herausforderung.

Zu Beginn traute ich mich nicht, mich ans Steuer zu setzen. Das war auch gut so, denn ein ziemlich großer Felsbrocken versperrte die Weiterfahrt. Mein lieber Freund zirkelte das Auto knapp am Stein vorbei, wobei wir mit den Reifen doch knapp an den Abgrund kamen und die Motorhaube mal ziemlich frei in der Luft hing. Ich traute mich später dann ans Steuer und bezwang wohl mit den schwersten Part des Passes. Enge Serpentinen, die man nicht in einem Zug fahren konnte, sowie enge Tunnel, in denen die Decke zum Teil eingefallen war und hohe Bodenwellen in den Tunnelboden geschlagen hatten.

Wir trafen auf der ganzen Tour nur einen kleinen Toyota, der uns mit zwei freundlichen Italienern überholte, als wir an einem schönen Aussichtspunkt die Landschaft genossen. Wir haben uns sehr gewundert, dass die es geschafft haben, und es gab uns auch etwas Zuversicht, denn warum sollten wir mit unserem Geländewagen etwas nicht schaffen, was ein handelsüblicher Kleinwagen schafft. Wir wollen aber nicht wissen, wie oft der Unerboden Bodenkontakt hatte und wie sehr die Kupplung gelitten hat.

Auch kamen uns viele Mountain-Biker entgegen, die die einfach zu fahrende Nordflanke hochfuhren, um dann “downhill” an der Südflanke ihr Können zu beweisen.

Wir fanden die Tour Klasse und sind überzeugt, das wir mit “Ross” auch noch deutlich schwere Passagen meistern können!

“Franken-“taxi

By , July 6, 2009 8:33 pm

Ganz in Anlehnung an das legendäre “Buschtaxi” haben wir am Wochenende unseren Lux auch mal funktionell eingeweiht. Getestet wurden Bequemlichkeit sowie Hilfsbereitschaft.

Als erstes wurde die Bequemlichkeit des Lux getestet. Direkt nach unserer Ankunft an einem der vielen schönen Kletterfelsen im Frankenjura wollten wir noch etwas die Sonne genießen, bevor es an den Fels ging. Da der Boden aufgrund der starken Gewitter der Vortage aufgeweicht war, legten wir unsere Matratze auf die Pritsche und stellten fest, dass es dort so bequem ist, dass man wohl auch unter freiem Himmel ohne Aufbau nächtigen könnte. Gesagt getan, wir beschlossen also, abends kein Zelt aufzubauen, sondern einfach nur samt Matratze auf der Pritsche zu schlafen. Wir zogen diese Idee trotz Nebels durch, schliefen ziemlich gut und verbrachten somit quasi die erste Nacht überhaupt “in” unserem Gefährt. Bin mal gespannt, wieviele Nächte noch folgen werden und was uns dabei so alles erwartet. Von Nachteil war lediglich die Breite der Matratze, die leider viel zu schmal war. Aber hier machen wir uns keine Gedanken, im fertigen Hardtop haben wir dann ja eine Liegefläche von 150 x 210 cm.

Die Hilfsbereitschaft des Lux zeigte sich abends auf dem Weg zurück zum Campingplatz. Auf der engen Straße hielt uns eine größere Gruppe an und bat um einen “Lift”, den wir gerne gewährten. Schnell sprangen ‘ne handvoll Leute auf und das “Franken-“taxi brachte uns alle trotz Schlamm und Matsch sicher zur Schlafstelle. Am Ende stellt sich sogar heraus, dass unsere Mitfahrer auch zur Gruppe gehörten, mit der wir da waren.

Fazit: Unser “Ross” wird immer mehr zum freundlichen Reisebegleiter und mit jedem Tag wächst die Vorfreude auf all das, was da noch kommen mag.

Ruhe vor dem Sturm

By , June 23, 2009 11:35 pm

Die letzten Wochen waren eher ruhig in Sachen Kistenbau. Der Höhepunkt war wohl die vorläufige Befestigung des Dachrahmens am Rest des Aluminiumgestells.

Daher verbrachten wir die letzte Zeit viel mit Klettern und haben auf der “Abenteuer Allrad” in Bad Kissingen ein paar Eindrücke und Informationen zum Kistenbau, dem Reisen an sich, “Buschtaxi”-Stammtischen hier in der Region sowie so einige neue Ideen gewonnen. – Leider auch die Erkenntnis, dass “Ross” doch eher zu den Kleinwagen bei den Reisemobilen gehört.

Auch gab es in der letzten Woche einen kleinen Verlust hinzunehmen. Mein kleiner Zweitwagen hat leider beschlossen, mir die Dienste zu verweigern, und ich muss nun schauen, wie es weitergeht in Sachen “Fiesta”. Vielleicht können wir ja die Recaro-Sportsitze aus- und irgendwie in unseren Lux einbauen.

Aber nun ist hoffentlich bald Schluss mit der Warterei auf Angebote und Riffelbleche. Kann es kaum erwarten, endlich die Verkleidung des Rahmens zu beginnen und dann auch endlich dem ganzen ein festes Dach zu geben. Wenn wir uns hier das nächste Mal melden, hoffe ich, dass wir dann den Innenausbau beginnen können.

Box 04: Zeit fürs Richtfest

By , May 18, 2009 3:18 pm

Nach einem erfolglosen und einem erfolgreichen Tag in der Werkstatt ist das Gerüst des Hardtops endlich fertig und wartet darauf verkleidet zu werden.

Da wir uns sowohl in sehr kalten (Streusalz) als auch in küstennahen tropischen Regionen aufhalten wollen fällt blankes Aluminium außen flach. Der Plan ist 1,5 mm Alu-Riffelblech zuzuschneiden, einseitig Pulverbeschichten zu lassen und es dann mittels Sikaflex und Blindnieten mit dem Skelett zu verbinden. Der Dachbelag wird ein wenig komplizierter. Dünnen Riffelblech gibt es leider nicht in den Größen, in denen wir es gerne hätten – nämlich breiter als 150 cm. Und damit dann später auch alles schön dicht ist, hätte ich den Dachbelag gerne aus einem Stück. So bleibt uns wohl nicht viel anderes übrig, als einen Haube aus Alu-Glattblech von jemanden fertigen zu lassen, der eine riesige Abkantbank sein Eigen nennt und dann einen Platte Riffelblech darauf zu kleben.

Nach der Anprobe waren wir uns erst mal nicht so sicher, ob die 5cm Luft zwischen Unterkante Alkoven und Oberkante Fahrerkabine auch langen. Das Gestell ist jetzt unbeplankt schon derart steif, dass ich mir da wenig Sorgen mache. Was wir nicht so richtig einschätzen konnten war in wie weit sich der Wagen verwindet. Also haben wir alles mal mit Schraubzwingen montiert und sind mit einem Hinterrad eine Rampe hoch gefahren. Es scheint ganz so, als lägen wir mit den 5 cm noch im grünen Bereich.

Jetzt müssen wir nur noch ein paar Kleinigkeiten klären wie Gasdruckfedern berechnen oder Nähen lernen und ein paar hundert andere Dinge.

Making of: the box

By , March 29, 2009 12:43 am

Mit einem Umzug in den Knochen haben wir es heute Abend endlich mal in die Werkstatt meines Vaters geschafft und mit dem Kabinenbau begonnen. Wie zu erwarten war es nicht wirklich eine Marathon-Session aber die ersten Schritte sind getan. 
Wir hatten auch endlich mal die Möglichkeit die Verschränkung des Lux zu testen und ein paar Photos zu machen. Morgen geht es weiter und dann gibt es auch ein paar Bilder, die den Fortschritt des Baus dokumentieren werden.

nightramp600

Und, es geht auch einfach…

By , March 1, 2009 12:39 am

Waren uns einig, dass eine Laderaumabdeckung her muss. Haben keine Lust, dauernd den Müll – der zum Glück bis jetzt noch nicht den Weg in die Pritsche gefunden hat – aus der Pritsche zu fischen, bei Regen ein Aquarium mit uns herumzufahren, zuviel für Benzin auszugeben und unser Gepäck ungeschützt herumzukutschieren.

Allerdings kosten diese Abdeckungen ab Werk ein Vermögen. Also, wollten wir hier selbst Hand anlegen. Aber wie, war uns nicht so ganz klar, und führte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten auch zu Uneinigkeit. Ein Import aus UK würde uns bei einer Abdeckung aus “Plane” um die 350 EUR kosten. Daher habe ich mich gefragt, ob wir uns den Stress wirklich machen sollen!

Also, fuhren wir in die Werkstatt von Jörg’s Vater und haben uns das Auto trotz starker Erkältung mal gründlich angeschaut. Beim Abbau der Laderaumwanne kamen noch ein paar “Gewinde” zum Vorschein und alles sollte plötzlich ziemlich einfach sein. Aluminiumwinkel wurden angelegt und schon eifrig geplant. Als dann die Laderaumwanne wieder in der Pritsche lag, kam plötzlich die zündende Idee. Warum extra bohren und einen großen Aufwand machen. Die Abdeckung soll doch nicht einbruchsicher sein sondern lediglich praktisch!

Und hier nun die Idee… Wir lassen eine LKW-Plane maßfertigen, nähen Klettbänder an die Plane und verkleben die Gegenstücke mit der Laderaumwanne, die wir mit den gefundenen vorgefertigten Gewinden, fester mit der Pritsche verbinden können. Die Plane befestigen wir an der Fahrerhausseite fest über Schrauben mit der Pritsche und den Rest “kletten” wir einfach über die Ladefläche. Sind nun mal gespannt, ob das ganze nun arg wackelt oder uns tatsächlich der genialste und kostengünstigste Einfall gekommen ist!

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