Category: Reise

Klettern und im Meer planschen in Albanien / Climbing and taking a bath in the sea in Albania

By , September 23, 2011 10:34 pm

Zurück in Albanien ging es erst mal in Richtung Tirana. Um genau zu sein nach Bovilla, nördlich von Tirana. Dort gibt es einen hübschen Stausee und rings herum ganz viel Fels von recht guter Qualität. Vor einem Jahr wurden die ersten Sportkletterrouten hier erschlossen. Es gibt zwei Sektoren, einer mit plattigem grauem Kalk (schön wasserzerfressen) und einer mit rotem, versintertem Kalk. Es sind eigentlich nur die ersten Meter in nähe der Straße erschlossen. Hier können noch ganz schön viele Akkus leer gebohrt werden. Continue reading 'Klettern und im Meer planschen in Albanien / Climbing and taking a bath in the sea in Albania'»

Klettern im Kosovo / Rock Climbing In Kosovo

By , September 23, 2011 9:24 pm

Nach ein paar Tagen in Prizren fuhren wir in nach Peja, um uns mal die Klettermöglichkeiten im Kosovo genauer anzuschauen. In Peja trafen wir uns erst mit Vyrtyt und Haki, die uns bei einem Kaffee verrieten, wo in etwa die Sektoren liegen. Direkt danach fuhren wir mit dem Auto in die Rugowa-Schlucht. Continue reading 'Klettern im Kosovo / Rock Climbing In Kosovo'»

Kosovo impressions

By , September 9, 2011 12:35 pm

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Albanien

By , September 6, 2011 3:22 pm

Nach ein paar schönen und entspannten Tagen auf Hvar machten wir uns morgens kurz nach sieben auf den Weg nach Theth. Theth liegt abgelegen hoch oben im albanischen Bergland im Dreiländereck Albanien, Montenegro und Kosovo. Continue reading 'Albanien'»

Driving in Albania

By , September 6, 2011 2:43 pm

Auf der Strasse von Cerem zu einer grünen Grenze nach Montenegro.

 

Von Slowenien nach Kroatien (vom 28. August 2011)

By , September 6, 2011 12:22 pm

Seit fast zwei Monaten sind wir jetzt unterwegs. In Slowenien haben wir uns noch eine ganz schön grosse Höhle angeschaut und sind dann nach Osp gefahren. Continue reading 'Von Slowenien nach Kroatien (vom 28. August 2011)'»

Trentino bis Kotecnik

By , August 6, 2011 12:26 pm

Unser Aufenthalt in den Dolomiten war kürzer als geplant. Wir wollten dort etwas klettern gehen, aber es war ganz schön kalt und hat bis auf 2300 Meter hinab gescheit. Wir schliefen auf 2000 Meter Höhe und ich habe uns mit Daunenjacke und Mütze ein paar Spieße gebraten. Klettern fiel also wegen Schnee flach und wir sind ein wenig herum gefahren, um uns die Gegend anzuschauen. Wir waren ja beide noch nie in den Dolomiten. Eine klasse Gegend – leider zu der Jahreszeit Continue reading 'Trentino bis Kotecnik'»

Val di Mello bis Trentino

By , July 27, 2011 5:24 pm

Wie ich schon geschrieben habe, hatten wir nach der Wanderei rund um den Parzinnturm erst mal genug vom Gehen und sind in das Val di Mello gefahren, haben dort in einem Cafe erst mal für schlanke vier Euro ein Bier getrunken und uns dann umgesehen. Irgendwie wirkte alles nicht sonderlich einladend auf uns. Ein Guter Teil der Blöcke war gesperrt, die Strasse, die zu den höher gelegenen Gebieten führt auch, freies Stehen ist in etwa genau so hoch angesehen wie Kindesmissbrauch und alle Parkmöglichkeiten kosten Geld. Wie die Boulderei dort ist, werden wir wohl nie erfahren. Wir hatten nicht so grosse Lust, die Vergoldung dieses Dorfes mit zu finanzieren und sind dann wieder in Richtung Westen gefahren und haben uns am Rande des Comer Sees Schlafen gelegt.

Von da aus ging es  weiter Richtung Trentino mit einem Zwischenstopp am Lago d´ Idro. Sehr schöner See und außerdem eine unserer ersten Nächte im Auto ohne Regen. Dann gings weiter in die Gegend um Preore und dort schauten wir uns das ein oder andere Klettergebiet an. Val d´Algone blieb mir unter Anderen als lohnend in Erinnerung. Bei Preore hatten wir übrigens einen netten Stellplatz neben einem kleinen Strässchen, das nur sehr wenig befahren war. Die Ganze Gegend inklusive der Wände und deren Zustiege waren mit Plastiken aus Holz dekoriert. So etwas kommt dabei raus, wenn zwei Holzbildhauer Klettergebiete erschließen. Aber das fast unglaubliche an diesem Stellplatz war, dass wir mitten im Wald W-Lan Empfang hatten. In Italien gibt es öfters mal kostenlose werbefinanziertes W-Lan (da ist Deutschland echt noch Entwicklungsland). Der Empfang war zwar recht schwach und ging nur im Bett aber immerhin. Das veranlasste uns dann auch dazu, ein paar Tage später dort noch mal zu schlafen. War leider nicht so einsam wie davor.  Frei nach dem Motto: „schau mal, da steht einer, da stellen wir uns doch gleich dazu…“ wurde es auf einmal voller und voller um uns herum.

Nach und nach wuchs uns der Berg an dreckiger Wäsche über den Kopf und der Kleiderschrank wurde gleichsam immer leerer.  Zudem waren zwei Kleinigkeiten an der Kabine war zu reparieren. Also steuerten wir Arco an und mieteten uns bei Camping Zoo ein. Marmorklettern Sportklettern in der nähe von Arco ist nicht so meins und unser Aufenthalt dort wurde sehr sehr entspannt. Wir fixten die (hoffentlich) letzte undichte Stelle, wuschen zwei sehr volle Maschinen Wäsche im Waschsalon und tranken den ein oder andern Aperol Spritz. Ach so, natürlich waren wir auch schön shoppen. Noch ein paar Kletterschuhe, anständig Bohrhaken und noch einen neuen Gurt (mein alter scheuert so langsam durch…) habe ich mir geleistet. Ist schon irgendwie komisch, dass schwäbische Bohrhaken in Italien billiger sind als in Deutschland …

Während unseres Aufenthalts fand auch die Kletter WM in Arco statt. Das Finale der Herren im Vorstieg haben wir uns sogar angeschaut. Kostete keinen Eintritt, war ne Menge los und gute Stimmung. Eigentlich wollten wir die WM meiden, weil wir Angst hatten, dass es zu voll und teuer wäre. Aber letztendlich war es dann doch gut. Wir konnten auch noch einen Kontakt zu einer Teilnehmerin aus dem Iran herstellen und komme so hoffentlich an gute Informationen, bezüglich des Kletterns im Iran. Das Internet gibt darüber nämlich herzlich wenig preis. Zumindest in Sprachen, die wir verstehen. Sie erzählte uns auch gleich von mehreren hundert Meter langen Routen. Wir sind schon mal gespannt.

Dann entfernten wir uns wieder ein Stückchen weiter von Arco um ein wenig Sportklettern zu gehen.  Und jetzt stehen wir an so etwas wie einem kleinen See, oder besser eine etwas breitere Stelle eines Baches. Hier gibt es sogar saubere Toiletten – das erste mal, seit wir unterwegs sind glaube ich – und frisches Wasser. Wobei Wasser hier in der Gegend nicht so das Problem ist. Zwischen zwei Bäumen spannt unsere Slackline und die Italiener wissen nicht so recht was damit anzufangen 😉 Hier werden wir noch eine weitere Nacht bleiben und dann über die Dolomiten nach Slowenien fahren.

Equipment in daily use

By , July 14, 2011 3:23 pm

Wir schleppen selbstverständlich einen ganzen Berg an Outdoor Equipment mit uns herum. Oft sitze ich mit irgendeinem Teil in der Hand herum und frage mich ob es denn wohl die ganze Reise überleben wird. Unser täglicher Gebrauch ist natürlich etwas völlig anderes, als solche Dinge mal im Urlaub oder am Wochenende zu gebrauchen. Habe mir gedacht, es ist vielleicht ganz interessant, wenn wir in Zukunft unsere Erfahrungen mit dem ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand hier veröffentlichen – natürlich völlig subjektiv und mit massig Vorurteilen belastet.

In Zukunft, weil ich denke, dass es jetzt noch deutlich zu früh ist irgend etwas zu schreiben. Außer natürlich über Dinge, die bereits in den ersten Wochen den Geist aufgeben.

 

 

Zweiter Gipfel

By , July 14, 2011 3:22 pm

Nachdem wir mal wieder festgestellt haben, das Wandern des Wanderns Willen nicht unser Ding ist, haben wir einen zweiten Gipfel in Angriff genommen: den westlichen Parzinnentum in den Lechtaler Alpen. Diesmal kletternder Weise. Gut, es waren auch über 1000 Höhenmeter, die wir zu Fuss überwinden mussten, nur diesmal konnten wir die Lauferei auf drei Tage aufteilen. Nachmittags 800 Hm zur Steinseehütte aufsteigen, am nächsten Tag eine Stunde zum Wandfuss laufen und dann herrliche Kletterei in rauem Kalk. Es gibt drei Wege auf den Gipfel: den Normalweg, der obwohl nie schwerer als drei der bestgesicherte Weg auf den Gipfel ist, und zwei Wege im 5. Grad. Wir haben uns für die „Gusta“ entschieden. Laut unserem Topo die erste Seillänge 5- und alle anderen leichter, laut des Topos der Hütte, die vorletzten zwei Seillängen 5. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die Route ist ganz vernünftig abgesichert, wenn man einen Haken braucht ist auch einer da, wenn man keinen braucht gibt es keinen. Der Abstieg ist deutlich abenteuerlicher als die Kletterei. Erst seilfrei im Dreiergelände recht ausgesetzt ein Stückchen abkletten, dann an einem eher lockerem Stahlseil einen steile Schuttrinne hinunter bis zum Wandfuss.

Das Hoch- und Runterlaufen war mit ganz grossem Abstand das Anstrengendste an der Unternehmung und wir gehen jetzt erst mal Boulden im Val di Mello und dann erst wieder längere Routen in den Südalpen, da wo die Wände direkt neben der Strasse beginnen.

 

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