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Der Lux ist da

By , February 21, 2009 5:55 pm

Der Lux ist da,
Der Lux ist da,
Der Lux ist da,
und wir freuen uns!

… und weiter geht’s …

By , February 16, 2009 4:03 pm

Die Spanier hielten Ihr Wort… Nur 7 Tage später hatten wir den gewünschten Kreditbetrag auf unserem Konto… Die Wartezeit war doch ziemlich Nerven aufreibend. Viele Gedanken schwirrten uns durch den Kopf: Sind wir nicht kreditwürdig? Ist die Bonität von “DINKS” in Zeiten der Wirtschaftskrise auch nichts mehr wert? Hatten wir uns übernommen? Wird alles so klappen, wie wir es uns vorgestellt haben? Denke, diese Liste hätte man bis ins unendliche treiben können…

Nach dem Wochenende war dann die Atmosphäre zwischen uns sehr angespannt. Und als wir es dienstags nicht mehr aushalten konnten, wollten wir das Konto checken, ob nicht schon ein Geldeingang zu verzeichnen war… Und es kam, wie es kommen musste. Wir hatten beide unsere PIN fürs Online Banking auf dem gemeinsamen Konto vergessen, was das Fass zum Überlaufen brachte.

Am nächsten Morgen habe ich dann mit Mithilfe eines freundlichen Mitarbeiters unserer Bank und gutem Zureden unser Konto wieder entsperren lassen. Die Freude war groß, der Kredit war bereits ausgezahlt. Die Streiterei am Vorabend umsonst. Noch am gleichen Tag überwiesen wir den Restbetrag an das Autohaus in Lüdinghausen… Die Versicherung hat Jörg dann klar gemacht… Nun brauchen wir nur noch die originalen Fahrzeugpapiere, dann geht’s zur Zulassungsstelle und spätestens in ‘ner Woche haben wir dann unser “Schätzchen”. Hoffen wir, dass die “Kauf-“Odysee dann endlich ein Ende hat und wir mit dem Kabinenaufbau etc. beginnen können.

Der Weg zum Lux…

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By , February 4, 2009 10:05 pm

… war lang, steinig, spannend und auch aufregend.

Alles begann eigentlich vor nun mehr als einem Jahr, als sich zwei Leute trafen und ein gemeinsames Ziel hatten – Reisen. Die Welt entdecken, zu beklettern und einfach mal weg aus dem grauen deutschen Alltag.

Aber wie bereist man die Welt richtig? Mit einem Round-The-World-Ticket, wird jetzt der eine oder andere antworten. Aber das macht doch jeder, würden wir nach wie vor kontern. Nein, wenn schon Reisen, dann individuell, ohne Verpflichtungen, ohne Restriktionen und Termine, die es einzuhalten gilt.

Also, die Idee stand fest, und sogar die “Traumroute” wurde in einer Rotweinlaune unabhängig voneinander und doch sehr kompatibel zu Papier gebracht. Erst ein Beitrag auf einem Filmfestival über zwei Kanuten brachte die zündende Idee. Ein Auto muss her, wir befahren die Welt! Schnell stand fest, es soll ein Toyota Hilux Extra-Cab sein, da es für dieses Fahrzeug überall auf der Welt Ersatzteile gibt und der große Bruder als “Buschtaxi” durch die “Büsche” dieser Welt cruist.

Also, ab ins Internet, Foren gelesen, Autoseiten durchstöbert und sich einfach einmal schlau gemacht. Wir wollten einen Lux mit max. 100.000 km und nicht älter als 10 Jahre. So Fahrzeuge gab’s en masse, aber der Preis machte uns stutzig… So wenig Wertverfall kannten wir, die wir uralte Autos fahren, nicht. Und da waren natürlich auch Zweifel, wollen wir wirklich einen Pick-Up, können wir das alles stemmen… Eine Probefahrt beim Toyota-Händler im winterlichen Taunus, ein paar Diskussionen später und die geniale Idee der Bundesregierung, auf unsere alten Kisten eine Abwrackprämie zu zahlen, brachte uns zu dem Schluss, es kann auch ein neuer oder Jahreswagen sein!

Also machten wir uns auf die Suche… Und schon bald hatten wir einige Kandidaten zur Auswahl. Beim ersten zu lang gezögert – “Puff”, es ist uns einer zuvorgekommen. Den zweiten wollten wir uns anschauen und waren schon auf dem Weg ins Münsterland, als uns ein Angebot per Mobiltelefon auf der Autobahn erreichte. Wir zugesagt, umgedreht und statt Autos zu suchen, zu Freunden nach Köln, die uns nochmal in unserer Euphorie bestätigten und nützliche Tipps gaben. Dann die Ernüchterung, eine sehr geschäftstüchtige Dame aus dem ehemaligen Zonenrandgebiet sah in uns den Goldesel. Wir fanden es unverschämt und schauten uns erneut um… Ein Kölner Lux in metallic-schwarz hatte es uns angetan, den wir auch stante pede reservierten… Und dann, schon wieder Zweifel, sollten wir nicht doch nochmal im Münsterland anfragen? Gesagt getan, und Jörg rettete unseren neuen Lux vor den Franzosen…

Tja, jetzt haben wir einen “soligen” Lux in dunkelgrau-metallic… Auf den Fotos sieht er cool aus, aber wie bezahlen wir das Teil denn nun… Anzahlung war schnell getan – sind ja auch schon eifrig am Sparen -, aber woher den Rest nehmen… Dann stellten wir zu allem Überfluss auch noch fest, dass die Abwrackprämie nur für PKW der Klasse M1 gilt. Unser Lux Extra-Cab gehört aber als  LKW der Klasse N1 an. Kurzum, 2.500 EUR waren plötzlich mehr zu finanzieren. Aber was machte das schon, denn unsere erste Idee des Low-Budget-Lux-Kaufes hatten wir ja eh schon verworfen. Also, schnell im Internet recherchiert, ‘nen tollen Kredit zu guten Konditionen beantragt, um dann nach einer verlorenen Woche festzustellen, dass das angeschlagene amerikanische Kreditinstitut mangels Kernkapital keine Kredite mehr vergeben will. Als sich nach dem ersten Schock der Körper wieder auf sämtliche lebenserhaltenen Funktionen zurückbesinnte, kam ein entscheidender Tipp eines Kollegens: “Versucht’s mal bei den Spaniern.” Gesagt getan, einen Anruf, eine kurze Offenlegung unserer Vermögensverhältnisse im Internet und einem Folgetelefonat später, soll nun der bereits genehmigte Antrag auf dem Weg ins beschauliche Mannheim sein… Und das beste, keine Telefonwarteschleife – kein Call Center. Nun sind wir mal gespannt, ob wir tatsächlich, wie von der reizenden Dame angekündigt, in einer Woche das Geld auf unserem Konto haben…

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