Posts tagged: Ross

weg!

By , October 24, 2009 1:02 am

In ungefähr fünf Stunden sind wir erst mal mit dem Rohbau gen Spanien unterwegs!

Passo di Tremalzo…

By , August 15, 2009 11:36 am

Natürlich haben wir die letzten Wochen nicht nur damit verbracht, an unserer Kiste zu bauen. Wir haben auch unseren “Ross” mal durch richtiges Gelände fahren lassen. Da wir an meinem Geburtstag am Gardasee waren, wollten wir neben Klettern auch mal einen alten Alpenpass fahren. Unsere Wahl fiel auf den Passo di Tremalzo, einer alten Militärstraße, die von Vesio am Gardasee wegführt und bis nach Tremalzo geht! Angeblich handelt es sich bei diesem Pass um die zweitschwerste Kategorie (4-5) auf einer Skala von 1-5, die man in den Alpen fahren kann.

So zogen wir also frohen Mutes und bei super Wetter los und fuhren von Arco in Richtung Brescia. Nach ca. 10 km ging es vom Gardasee in Richtung Vesio durch ein sehr enge verwunschene Schlucht. Die touristische Straße war maximal 3 Meter breit. So wurde es an den wenigen Ausweichpunkten doch ziemlich eng und ohne gegenseitige Kommunikation war an ein Weiterkommen nicht zu denken! Durch die dichte Vegetation, den Bach und die hohen Steilwände, hatte man wirklich das Gefühl, dass man in einer anderen Welt war! Nach ca. 3 km öffnete sich die Schlucht wieder, und es ging weiter nach Vesio! Von dort fuhren wir dann in Richtung Südflanke des Tremalzopasses. Die Straße war zu Beginn noch asphaltiert, aber an der Abzweigung zum eigentlichen Pass änderte sich der Belag. Wir fuhren über eine “gut” befestigte Straße, deren Untergrund mal aus groben Pflastersteinen und die meiste Zeit aus Schotter bestand. In engen Serpentinen windet sich der Pass den Berg hinauf. Die Steigungen waren meistens moderat, Bodenwellen, die Breite der Straße, Tunnel und auch große Steine waren hier die größte Herausforderung.

Zu Beginn traute ich mich nicht, mich ans Steuer zu setzen. Das war auch gut so, denn ein ziemlich großer Felsbrocken versperrte die Weiterfahrt. Mein lieber Freund zirkelte das Auto knapp am Stein vorbei, wobei wir mit den Reifen doch knapp an den Abgrund kamen und die Motorhaube mal ziemlich frei in der Luft hing. Ich traute mich später dann ans Steuer und bezwang wohl mit den schwersten Part des Passes. Enge Serpentinen, die man nicht in einem Zug fahren konnte, sowie enge Tunnel, in denen die Decke zum Teil eingefallen war und hohe Bodenwellen in den Tunnelboden geschlagen hatten.

Wir trafen auf der ganzen Tour nur einen kleinen Toyota, der uns mit zwei freundlichen Italienern überholte, als wir an einem schönen Aussichtspunkt die Landschaft genossen. Wir haben uns sehr gewundert, dass die es geschafft haben, und es gab uns auch etwas Zuversicht, denn warum sollten wir mit unserem Geländewagen etwas nicht schaffen, was ein handelsüblicher Kleinwagen schafft. Wir wollen aber nicht wissen, wie oft der Unerboden Bodenkontakt hatte und wie sehr die Kupplung gelitten hat.

Auch kamen uns viele Mountain-Biker entgegen, die die einfach zu fahrende Nordflanke hochfuhren, um dann “downhill” an der Südflanke ihr Können zu beweisen.

Wir fanden die Tour Klasse und sind überzeugt, das wir mit “Ross” auch noch deutlich schwere Passagen meistern können!

“Franken-“taxi

By , July 6, 2009 8:33 pm

Ganz in Anlehnung an das legendäre “Buschtaxi” haben wir am Wochenende unseren Lux auch mal funktionell eingeweiht. Getestet wurden Bequemlichkeit sowie Hilfsbereitschaft.

Als erstes wurde die Bequemlichkeit des Lux getestet. Direkt nach unserer Ankunft an einem der vielen schönen Kletterfelsen im Frankenjura wollten wir noch etwas die Sonne genießen, bevor es an den Fels ging. Da der Boden aufgrund der starken Gewitter der Vortage aufgeweicht war, legten wir unsere Matratze auf die Pritsche und stellten fest, dass es dort so bequem ist, dass man wohl auch unter freiem Himmel ohne Aufbau nächtigen könnte. Gesagt getan, wir beschlossen also, abends kein Zelt aufzubauen, sondern einfach nur samt Matratze auf der Pritsche zu schlafen. Wir zogen diese Idee trotz Nebels durch, schliefen ziemlich gut und verbrachten somit quasi die erste Nacht überhaupt “in” unserem Gefährt. Bin mal gespannt, wieviele Nächte noch folgen werden und was uns dabei so alles erwartet. Von Nachteil war lediglich die Breite der Matratze, die leider viel zu schmal war. Aber hier machen wir uns keine Gedanken, im fertigen Hardtop haben wir dann ja eine Liegefläche von 150 x 210 cm.

Die Hilfsbereitschaft des Lux zeigte sich abends auf dem Weg zurück zum Campingplatz. Auf der engen Straße hielt uns eine größere Gruppe an und bat um einen “Lift”, den wir gerne gewährten. Schnell sprangen ‘ne handvoll Leute auf und das “Franken-“taxi brachte uns alle trotz Schlamm und Matsch sicher zur Schlafstelle. Am Ende stellt sich sogar heraus, dass unsere Mitfahrer auch zur Gruppe gehörten, mit der wir da waren.

Fazit: Unser “Ross” wird immer mehr zum freundlichen Reisebegleiter und mit jedem Tag wächst die Vorfreude auf all das, was da noch kommen mag.

Ruhe vor dem Sturm

By , June 23, 2009 11:35 pm

Die letzten Wochen waren eher ruhig in Sachen Kistenbau. Der Höhepunkt war wohl die vorläufige Befestigung des Dachrahmens am Rest des Aluminiumgestells.

Daher verbrachten wir die letzte Zeit viel mit Klettern und haben auf der “Abenteuer Allrad” in Bad Kissingen ein paar Eindrücke und Informationen zum Kistenbau, dem Reisen an sich, “Buschtaxi”-Stammtischen hier in der Region sowie so einige neue Ideen gewonnen. – Leider auch die Erkenntnis, dass “Ross” doch eher zu den Kleinwagen bei den Reisemobilen gehört.

Auch gab es in der letzten Woche einen kleinen Verlust hinzunehmen. Mein kleiner Zweitwagen hat leider beschlossen, mir die Dienste zu verweigern, und ich muss nun schauen, wie es weitergeht in Sachen “Fiesta”. Vielleicht können wir ja die Recaro-Sportsitze aus- und irgendwie in unseren Lux einbauen.

Aber nun ist hoffentlich bald Schluss mit der Warterei auf Angebote und Riffelbleche. Kann es kaum erwarten, endlich die Verkleidung des Rahmens zu beginnen und dann auch endlich dem ganzen ein festes Dach zu geben. Wenn wir uns hier das nächste Mal melden, hoffe ich, dass wir dann den Innenausbau beginnen können.

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