Posts tagged: spanien

River Bed Bouldering

By , February 24, 2012 12:13 pm
River bed close to Castells de Castellets.

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Mascarat Gorge Brigde Jump

By , February 24, 2012 12:03 pm

Spanien / Spain

By , February 24, 2012 11:57 am

Nach unserer Richtungsänderung von Süd-Osten nach Westen sind wir in Spanien hängen geblieben. Die Kletterei in Sizilien erweckte in uns das Verlangen nach noch mehr Fels und wir konnten der Verlockung, einfach nach Spanien zu fahren, nicht wiederstehen. Nach einer unglaublich kalten Nacht in Siurana sind wir zügig die Küste entlang in Richtung Süden gefahren, schliefen hier und da am Strand und schauten uns erst mal Chullia an.

Chullia

Selten schöne Schlucht mit vielen Sektoren. Hier schliefen wir eine Nacht auf dem Parkplatz am Ortseingang und eine weiter unten in der Schlucht. Chullia ist ein fantastisches Gebiet aber in der Schlucht unten war es uns mal wieder zu kalt und und wir fuhren weiter nach Sella. Es war ein paar Tage vor Sylverster und wir wollten alles, nur nicht zu allein feieren. In Chullia erzählte man uns, dass es in Sella ein Refugio gäbe und man dort sicher anständig feiern wird. Das Refugio konnten wir in der Dunkelheit nicht finden – Tageslicht hätte auch nicht viel geholfen, es gab nämlich kein Refugio mehr. Also parkten wir unser Auto in Sella in Ort auf einem Parkplatz und schliefen dort. Dort lernten wir Zita und Fernando aus Barcelona kennen, die mit einem VW Bus unterwegs waren. Mit ihnen verbrachten wir ein paar Tage in der Gegend. Am 31. fuhren sie zurück nach Barcelona, und wir schauten uns das Orange House an. Das Orange House scheint zur Zeit die einzige Kletterer-Lodge in der Gegend zu sein. Vorsichtig fragten wir an ob wir dort nächtigen könnten, und ob dort auch ein wenig gefeirt werden würde. Ein netter Britte mit Bierdose in der Hand eröffnete uns, dass sie keinen Alkohol trinken, Sojabohnen essen und um Mitternacht meditieren werden. In Sachen Humor sprechen wir also eine Sprache, dachten wir und blieben. Irgendwie blieben wir dann länger und länger. In Mitten von so viel Fels könnten wir es auch noch viel länger aushalten dachten wir laut vor uns hin und bekamen prompt ein kleines Häuschen in der Altstadt von Finestrat angeboten, dessen Bewohnerin nach Chullia zog und einen Nachmieter suchte. Seit Februar wohnen wir jetzt in diesem Haus, frühstücken lange auf der Dachterasse und gehen mit den Britten vom Orange House klettern.

Unserem Hund geht es auch gut. Er ist (zumindest äusserlich) erwachsen geworden und nicht mehr alleine. Wir haben seit einer Woche noch einen zweiten. Einen schönen Labrador/Pointer Schäferhund Mischling. Auch schwarz und zweieinhalb Monate jung.

English Version: After we changed our traveling direction from south-east to west we have been stucked in Spain. The climbing in Sicily made us keen again and we could not resist, to travel to Spain. After an unbelievable cold night in Siurana we traveled along the coast in direction south, slept at the beach and then took a closer look at Chullia. Chullia is a lovely gorge with lots of crags. There we slept a night at the parking lot in the town and another night down in the gorge. The climbing there is fantastic but again it was too cold during the night and and new years eve came closer and closer and we didn't fancy to spend this night on our own. In Chullia they told us in Sella would be a climbing refuge and of course there should be enough people to celebrate new years eve. We arrived at nighttime in Sella and weren't able to find the refuge – daylight wouldn't make it much easier because the refugio doesn't exist anymore. So we parked our car at the parking lot in Sella and slept there. There we met Zita and Fernando form Barcelona. They also traveld in a Van. We spent some nice days together in the area. At the 31st they went back to Barcelona and we took a closer look at the Orange House. The Orange House seems to be the only climbing loge in this area at the moment. Carefully we asked if we could stay there and if they have planned any kind of celebration. The answer of a nice English guy with a can of beer in his hand was: yes, but we don't drink alcohol, eat soy beans and do some meditation at midnight. We thought in terms of humor we are speaking the same language and joined in. We stayed longer and longer and we thought loudly that we could stay much longer in the middle of this limestone mountains. And promptly we became the offer to rent a small house in Finestrat's older city. The Girl, that used to live in this house moved to Chullia. Since February we we've been living in this house, taking our breakfast in the sunshine on our terrace and go out climbing with the Orange House people. Our Dog is also doing well. He is grown up and since a week he is not alone anymore. We got a second dog. A nice Labrador/Pointer German shepherd mix – also black and two and a half month old.

Unsere Kabine im Test…

By , April 22, 2010 12:02 am
Über Ostern waren wir die Kabine testen. Nach einem Werkstatt-Tag ging es nachts um halb eins mit unserem Rohbau los in Richtung Spanien! Nach ca. 17 Stunden Fahrt erreichten wir unser Zwischenziel - Sinsat sollte es werden, da man dort in den nördlichen Pyrenäen angeblich gut klettern könne. Wir erreichten unser Ziel, aber die ersten beiden Campingplätze, die wir angefahren haben, waren geschlossen. Beim dritten Campingplatz hatten wir Glück. Der hatte zwar auch offiziell zu, aber für verstreute Reisende in den Osterwochen eine Notlösung parat. Warmes Wasser und Toiletten mussten sich zwar beide Geschlechter teilen, aber für 8,10 EUR die Nacht war das schon absolut akzeptabel. Die erste Nacht auf der Reise war jedoch schrecklich. Ich war krank - Fieber & Husten -, es hatte max. 5°C und regnete in Strömen. So erkannten wir schon am ersten Tag die undichten Stellen am Zelt - klar, wir hatten ja noch keinen Nahtdichter auf den Nähten -, am Dach sowie in den hineren Ecken der Kabine. Nach einer unruhigen Nacht ging es am nächsten Tag bei Regen und Schneefall über die Pyrenäen. Die Nacht und das Wetter spiegelte auch unsere Stimmung wieder. Irgendwie habe ich mir den Anfang unseres Urlaubes anders vorgestellt. Erst am dritten Tag wurde es ruhiger. Wir schlugen unser Quartier in Saderness auf. Ein Campingplatz, ein Hostal mit Bar und eine Kirche - mehr gab's in Saderness nicht. Aber wir fühlten uns wohl, gingen Klettern, dichteten unser Nähte ab und bei den anderen undichten Stellen sollte Gewebeklebeband bis zu unserer Rückkehr aushelfen! Und, es sollte sich herausstellen, dass wir nun auch weiterem Regen trotzen konnten. So langsam gefiel mir dann auch das Leben in der Kiste. Und wir schliefen so gut wie lange nicht mehr. Karfreitag zog es uns dann nach Barcelona, wo wir einen lieben Kletterkumpanen am Flughafen abholten. Es wartete auch unsere erste Nacht in einem "billigen" Hotel mit sehr gutem Restaurant auf uns. Danach waren wir um die Erkenntnis reicher, dass wir in Zukunft doch lieber im Auto schlafen, bevor wir in schmuddeligen Hotelzimmern und auf schlechten Matratzen nächtigen. Leider konnten wir erst am Abend des nächsten Tages wieder in die "Montsec"-Region nördlich von Lleida aufbrechen, da sich noch ein Überraschungsgast angekündigt hatte. Gegen 23:00 Uhr kamen wir dann nach einer abenteuerlichen Fahrt in einer der wohl schönsten Ecken Spaniens an. Der Campingplatz glich zwar eher einer brasilianischen Farvela, aber die sanitären Anlagen und auch der Besitzer waren absolut in Ordnung. Hungrig begannen wir das Abendessen vorzubereiten. Jörg ist nun Meister am Benzinkocher und zauberte wieder leckere Pasta, die wir gemütlich aneinandergekuschelt zu viert in unserer Kabine am Rolltisch einnahmen. Und, oh Wunder, vier Leute finden gut Platz zum Essen in der Kabine, und es war sogar angenehm warm, obwohl es draußen regnete und doch ziemlich frisch war. Allerdings war uns das Wetter die nächsten Tage doch wieder wohlgesonnen, und wir verbrachten drei schöne Tage in dieser traumhaften Natur. Dann hieß es schon wieder Abschiednehmen von unserem Überraschungsgast, da diese bereits nach nur drei Tagen zurück nach Deutschland musste. Wir fuhren über Lleida nach Cornudella de Montsants, wo wir bei unseren lieben Wirten Doña Maria und Don Pere ein Appartment bezogen. Auch wenn die Tage in unserem Kistchen sehr schön waren, habe ich mich doch wieder über den großzügig bemessenen Platz in unserem Appartment gefreut. Nach weiteren vier Tagen am Fuße des Montsants und in der Nähe von Siurana ging es schon wieder gen Heimat. Wir stoppten wieder in Cubelles, genossen die letzten richtigen Tapas vor der Heimat, setzten unseren Kletterkumpanen wieder in Barcelona ab und fuhren gen Frankreich. Um 3:30 Uhr nachts suchten wir uns einen netten Stellplatz an einer abgelegenen Straße und schliefen die letzte Nacht in unserem "neuen" zu Hause bei bestem Sternenhimmel. Am nächsten Morgen waren wir überrascht, wie genial doch dieser Stellplatz war. Nachdem wir uns weitere 10 Stunden über Nationalstraßen durch Frankreich quälten, führte uns das Navi noch zu einem netten Lokal in Rouffach im Elsass. Danach ging's heim. Die beiden Osterwochen waren ein gelungener Test für unseren Kabinen-Rohbau. Die undichten Stellen im Dach und an den Ecken sind bereits abgedichtet und auch die Schrankwand ist nun eine Woche danach eingebaut! Jetzt fehlt noch die weitere Inneneinrichtung und -verkleidung sowie die Elektrik. Aber das schaffen wir auch noch.

Schon lange zurück

By , November 17, 2009 4:56 pm
Ein wenig schreibfaul gewesen die letzen Tage - oder waren es Wochen? Spanien haben wir hinter uns gebracht. Siurana ist mit ganz ganz großem Abstand meine neue Nummer ein der World Wide Kletterziele. Perfekter fester Fels - schön rau aber nicht zu rau in einem atemberaubenden Tal. Alles andere als überfüllt. Oft waren wir alleine in den Sektoren. Ich muss sagen, ich habe mir vor der Reise ein wenig Sorgen gemacht, weil ich nur gelesen habe, dass es eigentlich fast keine leichten Routen gäbe und die unteren und mittleren Grade zudem noch extra hart bewertet wären. Stimmt nicht kann ich nur sagen. Es gibt viele Routen in den unteren sechsten Franzosengraden und die Bewertung passt in der Regel auch ganz gut. Das Ganze ist auch nicht übersichert - aber dort wo man einen Bolt braucht steckt auch meistens einer. Es war auf jeden Fall nicht das letzte mal, dass wir die Gegend besucht haben. Platzprobleme hatten wir mit der Kiste hinten drauf keine. Nur der Spritverbrauch scheint expotenziell mit der Geschwindigkeit zu steigen. Bei so um die Hundert ist aber mit knapp unter zehn Litern noch alles im Rahmen. Da es die letzen Tage hier wieder etwas wärmer wurde, um genau zu sein über zehn grad, haben wir mit der Isolierung angefangen. Für den Anfang nahmen wir uns die einfachste Ecke der Kiste vor: den Boden des Alkoven. Das hat alles ganz gut geklappt. Nur für das Dach muss ich mir noch irgendwas einfallen lassen um die Dämmplatten zu fixieren. Ach so, und weil wir im Regen gearbeitet haben, konnten wir auch gleich mal sehen ,wo die Kiste mit aufgeklapptem Dach noch undicht ist. Das sind zwei drei Stellen. Die sollten aber kein Problem darstellen. Irgendwann solle auch mal Nahtdichter auf die Nähte. Der braucht aber 12 Stunden zum trocknen. Das wird dann wohl erst im Frühjahr geschehen. Ist schon doof hier mit dem Winter und so ...

weg!

By , October 24, 2009 1:02 am
In ungefähr fünf Stunden sind wir erst mal mit dem Rohbau gen Spanien unterwegs!

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